Andorra und Tarntal Sommerfahrt 1999


Erster Abend in den Pyrenäen.

09.07. Hinfahrt
10.07. Ankunft in Frankreich und erster Wandertag. Kohtenaufbau.
11.07. Grenze nach Andorra. Passüberquerung. Übernachtung vor Hütte.
12.07. Bergbesteigung über Serpentinen, verfallene Hütte.
13.07. Kurze Etappe, Regen, ordentliche Hütte erwischt.
14.07. Abstieg nach Andorra la Vella, Campingplatz.
15.07. Stadterkundung
16.07. Busfahrt nach Arinsal, Aufstieg zur Coma-Pedrosa-Hütte
17.07. Kleingruppenprogramm
Besteigung des Coma Pedrosa, Juffi-Gammeltag, Krankenhaus
18.07. Abstieg nach Arinsal, im Bus nach Andorra, Weiterfahrt nach Frankreich
Übernachtung in Ax-les-Thermes am Bahnhof
19.07. Morgens Weiterfahrt nach Carcassonne. Jugendherberge.
20.07. Fahrt nach Meyrueis in die Causse Mejean.
Übernachtung im Freien.

21.07. Wanderung über die Causse Mejean. Zeltaufbau in kleinem Waldstück.
22.07. Wanderung nach Ispagnac. Übernachtung am Tarnufer.
23.07. Ispagnac und Umgebung erkundet.
24.07. Wanderung nach La Chapelle. Kanucamp.
25.07. Erster Kanutag.
26.07. „Pas de Souci“ passiert. Kurz vor Le Rozier am Strand übernachtet.
27.07. Im Kanu bis kurz vor Millau. Kohtenaufbau am Ufer.
28.07. Ankunft in Millau. Wanderung die Dourbie entlang bis zu Scheune eines verlassenen Bauernhofs.
29.07. Zurück nach Millau. Bahnfahrt nach Beziers ans Mittelmeer. Übernachtung am Strand.
30.07. Stadterkundung Beziers. Abends Rückfahrt.
31.07. Wiederankunft in Brühl.

Mittagsrast vor der Grenze nach Andorra.

11.07.
Um 7.00h mußten wir aufstehen und wir haben uns gewaschen. Anschließend gab es Frühstück. Es gab Müsli und die Milch schmeckte nach Wasser, weil sie mit Milchpulver zubereitet wurde. Um 8.30h ging die große Wanderung los. Nach einer Stunde mußten wir Pause machen, weil es zu steil wurde. Die Hänge wurden immer schwieriger zu bewältigen. Die Gruppe teilte sich deshalb in zwei Gruppen. An der Grenze zu Andorra kam Bauer um 12.07h an und der letzte um 12.40h. Nach einer kleinen Pause ging es wieder bergauf. Die Wege wurden immer enger und unüberschaubarer. Als wir am ersten hohen Berg angekommen waren machten wir erstmal eine kleine Pause. Anschließend ging es auf einem sehr schwierigen Weg über einen Pass auf ca. 2750m. Nach der Mittagsmahlzeit ging es in das Tal hinunter. Die Wege waren für einen normalen Menschen nicht akzeptabel; immer nur Steine, und es gab ab und zu ein paar Stürze. Als wir im Tal angekommen waren gingen wir den nächsten Berg hoch und machten wieder eine kleine Pause an einem See. Hinter dem See ging es wieder bergab. Der Weg war nicht sehr toll, aber besser als der erste, und es ging links und rechts steil hinunter. Als wir den Berg hinunter gegangen waren kamen wir um 18.30h an. An dem See gab es ein Restaurant mit Klo, das um 18.00h geschlossen hatte. Anschließend gab es eine Suppe, und wir schliefen unter einer Markise. Am Morgen mußten wir früh raus. Christian

25.07.

Heute begann um 11.30h mit dem Herbeibringen des Wagens für den Kanutransport. Nachdem wir unsere Sachen in die sechs 50l- Tonnen gepackt hatten und uns versprochen wurde, daß wir unsere Rücksäcke in Millau wiederbekommen werden, starteten wir mitten auf der Tarn. Schon nach 30 Min die erste Überraschung: In einer kräftigen Strömung prallten Bauer und ich gegen einen Stein, das Boot von Thomas und Mucha drehte sich auf den Kopf und Christoph wurde aus dem Boot geschleudert. Danach ging es ruhig weiter: Bei der 15km langen Strecke kamen wir an kleinen Badeorten vorbei, wo am Strand halbnackte Touristen und Angler rumhingen. 2 mal mußten wir aussteigen und das Kanu tragen, weil uns ein kleiner Wasserfall und ein Damm blockierten. Am Abend legten wir uns an ein Steinufer, zogen aber wenig später aus Gemütlichkeitsgründen auf eine Sandbank um.

Ulrich

Paddelpause auf der Tarn